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Homberg hat einen Stadtpark

Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Endlich hat Homberg einen Stadtpark. Seit Dienstag heißt die Grünanlage an der Drehscheibe “Stadtpark-Alter Friedhof.” Lange genug hat es gedauert bis es so weit war.

Siehe auch hier:

“Homberg hat keinen Stadtpark”

“Umwidmung beschlossen”

Regieren nach Gutsherrenart

Wieder einmal berichtete der Hessische Rundfunk (HR), diesmal heute um 18.00 Uhr in seiner Sendung “Defacto”, über die Dienstwagenaffäre und andere rechtliche Ungereimtheiten des Homberger Gutsherren Bürgermeisters.

Da befragte das Team des HR als erstes nun ausgerechnet den Homberger Ordungsamtsleiter, was er von seinem Bürgermeister hält. Der mochte sich, verdutzt schauend, kopfschüttelnd und verlegen lächelnd, dazu nicht äußern. Ok, das hätte ich in dieser Situation auch nicht getan, wer haut schon seinen Chef in die Pfanne, zumal der Ordnungsamtsleiter, gleichen Namens wie das Stadtoberhaupt, aber nicht verwandt und verschwägert, sich schon auf der Zielgeraden zur Pension befindet.

Auch sonst zeigten sich die Homberger Bürger mehr oder weniger zugeknöpft. Ein anderer Bürger äußerte, “na ja, er ist jung, was kann man denn groß verlangen von so einem Menschen?” Boah! Ich denke mal, das ist schon ein verdeckter Tiefschlag gegen die Intelligenz des Bürgermeisters. Ich hätte mich da gewählter ausgedrückt, der Bürgermeister zeigt doch für seine Arbeit Verständnis, bemüht sich den Anforderungen gerecht zu werden und weiß sich gut zu verkaufen. Wer möchte solch liebliche Floskeln nicht gerne in seinem Arbeitszeugnis stehen haben? :mrgreen:

Den Regierungsstil des Bürgermeisters als, na ja, sagen wir mal umstritten zu bezeichnen, wie der HR das in seiner Sendung ausdrückte, ist da schon treffender. Ein anderer Bürger, den das HR-Team befragte, findet es gar nicht in Ordnung, daß der Bürgermeister ein bisschen nach Gutsherrenart regiert. Er meint, man würde in einer Demokratie leben und nicht mehr im Mittelalter oder in einer Diktatur. Recht hat er, der mutige Bürger. In Homberg Recht zu bekommen ist wahrlich nicht einfach, Kritik wird nicht gerne gesehen. Da muss sich ein Homberger Bürger auch schon mal aus dem pizzabackenden familiären Umfeld des Bürgermeisters anhören, “warum er eigentlich nach Homberg gekommen sei und nicht wegziehen würde, auf solche Leute kann man in Homberg verzichten.”

Homberg ist, trotz Kreisstadt, ein finsteres Dorf, da kennt fast jeder jeden. Man kann schon gut verstehen, warum sich die Homberger Bürger mit ihren Äusserungen so bedeckt halten und trotzdem mehr aussagen als gewollt, denn keine Antwort ist auch eine Antwort. Deshalb hatten auch die getreuen Vasallen des Bürgermeisters aus der CDU-Parteifraktion keinen Schneid vor die Kamera zu treten, ebensowenig wie der Bürgermeister selbst, der Termine vorschob um nicht vor die Kamera treten zu müssen. Ich denke mal, den Stadtrat K. hatte man vorsorglich weggesperrt, nach den geistreichen Worten seinerzeit auf der Ausschusssitzung im Rathaussaal.

Neujahrsempfang

Wie jedes Jahr hatte der Homberger Bürgermeister und der Stadtverordnetenvorsteher zum Neujahrsempfang in die Homberger Stadthalle eingeladen.

Der Stadtverordnete lobte u. a. die Kinderfreundlichkeit der Stadt und meinte, damit könne man im Wettbewerb mit anderen Städten gut bestehen. Hallo, gehts noch? Wovon spricht der? Wo war der in der letzten Zeit? Hat der Stadtverordnetenvorsteher nicht mitbekommen, daß Homberg vor noch nicht allzu langer Zeit die Kindergartenbeiträge drastisch erhöht hat? Umliegende Gemeinden dagegen haben die Kindergartenbeiträge in dieser Zeit ganz abgeschafft.

Siehe auch hier. Das neue Jahr fängt ja gut an. Man macht da weiter, wo man im letzten Jahr aufgehört hat – mit der Verdummbeutelung der Homberger Bürger.

“Schmankerl-Wochen” im Januar….Deftiges und Leichtes kleine und große Köstlichkeiten für jeden Geschmack, so lautet die Werbeanzeige der Hohlebachmühle im Homberger-Anzeiger v. 13.Januar.

Pech hat, wer diese Schmankerl tatsächlich probieren möchte, denn die Hohlebachmühle hat Betriebsferien, jawohl, Sie haben richtig gelesen – Betriebsferien vom 18. bis 28. Januar.

Hallo Bürgermeister….

…unter dieser Überschrift wollen wir demnächst hier in lockerer Folge Anregungen für eine Belebung der Homberger Innenstadt niederschreiben. Den Link um diese Seite jederzeit aufzurufen finden Sie auf der rechten Navigationsseite.

19. Januar 2010:

…einheitliche Kernöffnungszeiten aller Dienstleistungsanbieter, Einzelhandel, Gastronomie, Verwaltung, Banken, etc. würden Homberg attraktiver machen.

26. Januar 2010:

wie wäre es denn mit dem folgenden Event für den Sommer 2010…..

An zwei aufeinander folgenden Tagen wird auf dem Schlossberg ein breites und buntes Familien-Programm rund ums Mittelalter angeboten: samstags, in der Zeit von 14.00 bis 20.00 Uhr, und sonntags von 11.00 und 18.00 Uhr lädt die Stadtjugendpflege auf eine spannende Zeitreise ein.

Es gibt eine Vielfalt an Mitmachangeboten für die Kinder. Neben mittelalterlichen Spielen stehen Armbrust- und Bogenschießen, Papierschöpfen und Kalligrafie auf dem Programm. Mittelalterliches Handwerk wird vorgeführt. Einem Buchdrucker, Sattler, Korbmacher oder Silberschmied kann über die Schulter geschaut werden.

Mittelalterliche Lager sind aufgeschlagen; Puppenspieler, Barden und Gaukler sorgen für beste Unterhaltung. Ein historischer Markt rundet das Programm ab.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, die Teilnahme an den Mitmachangeboten kostet je Angebot 50 Cent.

BMW gewonnen

Mann, habe ich ein Glück. Da hat mir doch heute tatsächlich der Herr “Friedrich von Haber” auf meinen AB gesprochen. Und der ist schliesslich “Vorsitzender der Vereinigung Gewinnspieleintragsdienste”, also ein ganz wichtiger Mann. Und der schenkt mir einen BMW, einfach so. Per Bandansage:

Mein Name ist “Friedrich von Haber”. Ich bin Vorsitzender der Vereinigung Gewinnspieleintragsdienste. Sie haben bei einem Gewinnspiel mit Gratisverlosung teilgenommen und – sie haben gewonnen, ja, sie haben richtig gehört, sie haben gewonnen. Sie sind der Gewinner eines neuen BMW-Coupes inklusive Spritgeld und Versicherung für ein Jahr im Wert von – und jetzt wird’s spannend – ja, von 30.000 Euro oder eines Geldpreises in gleicher Höhe. Das ist kein Scherz, sie haben das richtig verstanden – sie haben gewonnen!

Ihr Name und ihr Telefonanschluß wurde heute ausgelost und sie sind der glückliche Gewinner. Bitte notieren sie gleich folgende Rückrufnummer um ihren Gewinn zu aktivieren und für heute zu reservieren. Sind sie bereit, haben sie etwas zu schreiben? Bitte notieren sie:

09005560060

Ich wiederhole: 09005560060. Rufen sie innerhalb der nächsten 48 Stunden in unserem Callcenter an. Das muß sein! Unsere Mitarbeiter warten bereits auf ihren Rückruf. Nur so können wir ihnen den Gewinn zusichern. Am besten, sie rufen gleich an, damit ihr Gewinn nicht verloren geht. Zur Sicherheit wiederhole ich nochmals die Rufnummer des Callcenter. Die Rufnummer lautet: 09005560060. Mit diesem Rückruf ist ihr Gewinn garantiert. Ich gratuliere ihnen ! Viel Spaß mit dem tollen Gewinn wünscht ihnen ganz besonders ihr “Friedrich von Haber”.

Die Rufnummer ist zwar verbotenerweise unterdrückt, doch es ist nicht schwer herauszufinden dass hinter der genannten Telefonnummer ein kostenpflichtiger Premiumdienst steckt.

Wer hätte so ein Auto nicht gerne vor der Tür stehen, der nächste Frühling kommt bestimmt. Doch zu gewinnen gibt es nix, jedenfalls nicht bei “Friedrich von Haber”. Diese Telefonterroristen und Abzocker wollen nur eins, Abzocken und den Angerufenen dazu verleiten unter einer gebührenpflichtigen Telefonnummer zurückzurufen. Ruft man da an, dann wird es richtig teuer, denn es gibt keinen Festpreis. Die Gebühren sind vom Anbieter wählbar und betragen max. 3,- Euro je 60 Sekunden oder auch 30,- Euro je Verbindung. Erst nach 60 Minuten findet eine Zwangstrennung statt.

Oder doch für max. 180 Euro den BMW?  

Das Amtsgericht Köln hat nämlich entschieden, dass am Telefon versprochene Gewinne auch ausgezahlt werden müssen. (Az. 126 C 95/08). Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings: Das Gewinnversprechen muss von einem Anrufbeantworter aufgezeichnet worden sein. Dann kann man sich auf das Kölner Urteil berufen und gegen die Firma:

Mitchell Care Systems Ltd.
Great Hampton Street 69
B186EW Birmingham
Grossbritannien

vorgehen und sich den schicken BMW-Flitzer oder 30.000 Euro in bar holen. Hoffentlich sitzt der Herr von Haber jetzt schon im BMW und fährt ihn von Birmingham direkt vor meine Garage.

Doch gegen eine Limited in England vorzugehen, die höchstwahrscheinlich eine Scheinfirma ist, ist nicht wirklich einfach und fast aussichtslos. Sicher ist auch, dass der Herr von Haber nicht nur bei mir angerufen hat, da stellt sich die Frage ob der überhaupt so viele BMW’s da in Birmingham hat. Und dann haben die womöglich alle Rechtslenkung.  Schaut man sich bei Google Maps das Haus in der Great Hampton Street 69 an, ist man verblüfft, wie klein es ist. Vor allem, weil laut Google Maps 58 Firmen dort ihren Sitz haben, da reicht das gerade mal für die Briefkästen.

Also wird’s nix mit dem BMW. Gesehen, gelacht, F8. 

Es war einmal ein Biobauer aus dem Homberger Stadtteil Mühlhausen der plante, einen Mitgliederladen auf dem Homberger Marktplatz zu eröffnen, weil eben dieser Marktplatz, wie die übrige Stadt an der Märchenstrasse, in tiefem Dörnröschenschlaf, eher muss man schon sagen, Rotkäppchenkoma liegt.

Den Biobauern gibt es noch und auch Homberg ist (noch) nicht aus dem Rotkäppchenkoma erwacht. Nun meinte der Biobauer, daß der Homberger Marktplatz zwar sehr schön gestaltet sei, da kann man geteilter Meinung sein, jedoch nicht dazu beigetragen hat, für die Innenstadtkaufleute zu einem zentralen Handelsplatz zu werden. Wie der Biobauer argumentierte, hätte das auch mit der Ausweisung der Fußgängerzone im Marktbereich zu tun. Ich bin da anderer Meinung, zumal sich die Situation seit einem Jahr geändert hat und der Marktplatz über die Marktgasse mit dem Auto zu erreichen ist.

Der Biobauer aus Mühlhausen wollte also antreten um durch die Einrichtung eines Mitgliederladens den Marktplatz attraktiver zu gestalten.

Nun wird zurückgerudert, bis Mühlhausen zum Hofladen des Biobauern.

Es scheint also erstmal nichts daraus zu werden, den Homberger Marktplatz mit dem Projekt Mitgliederladen attraktiver zu gestalten. Mit nur 92 verbindlichen Zusagen, sich in Sachen Einkauf von Biowaren vom Mühlhäuser Biobauern abhängig machen zu wollen, ist die Sache wohl für den Biobauer nicht attraktiv genug. Als Argument meint der Biobauer in einem Bericht des Kasseler Frühstücksblättchens (HNA) vom 8. Januar, ” kaum jemand wolle Körbe voller Lebensmittel oder einen Sack Kartoffeln zur Wallstraße oder zum Reithausplatz tragen”.

Wieso denn das? Der Marktplatz ist doch wieder befahrbar, so wie das von den Innenstadtkaufleuten gefordert wurde. Abgesehen davon: Hat der Biobauer schon mal daran gedacht, den Kunden vielleicht den Service zu bieten, die Ware zum Auto zu bringen? Das müsste ihm doch seine Kundschaft wert sein.

Ich denke mal eher, die Homberger sind doch nicht ganz so dumm, ihre freie Kaufentscheidung für Bio-Lebensmittel aufzugeben.

Dafür will nun der Biobauer so quasi durch die Hintertür doch noch sein Projekt Mitgliederladen durchdrücken. Ab Februar will er seinen Hofladen in Mühlhausen zum Mitgliederladen umfunktionieren. Das zeigt erstmal, wie sehr es dem Biobauer darum geht, den Homberger Marktplatz attraktiv zu gestalten. Ich denke mal, es geht eher um Profit. Um Profit ohne nennenswertes unternehmerisches Risiko, das sollen nämlich die Mitglieder des Projekts tragen.

Man muß sich auch die Frage stellen, ob der Biobauer für sein abgespecktes Mitgliederladen-Projekt in Mühlhausen auch von der Homberger Stadtverwaltung finanziell protegiert wird, wie das für den Standort Marktplatz angedacht war. Wundern würde mich das nicht.

Ob der Einkauf im Mitgliederladen des Biobauern in Mühlhausen nun ein Schnäppchen wird, das wage ich mal zu bezweifeln. Laut den AGB’s des Biobauern beläuft sich der Monatsbeitrag für eine Mitgliedschaft auf 19 Euro für jede erwachsene Person eines Haushalts – in der Regel also zwei Personen. Das macht dann 38 Euro pro Monat dafür, um im Mitgliederladen des Biobauern in Mühlhausen einkaufen zu dürfen. Dafür bekommt man dann Produkte aus biologischem Anbau zum Mitgliedspreis. Um vom Mitgliedspreis profitieren zu können, muß man dann schon für ca. 60,00 Euro und mehr pro Monat beim Biobauer einkaufen. Angeblich werden ökologische Kriterien, wie geringe Transportwege, Mehrwegeverpackung, Pfandsysteme und eine umweltverträgliche Erzeugung der Ware berücksicht, was immer das auch heißen mag. Wenn ich da an die Sache mit den Bio-Eiern denke, kommen mir berechtigte Zweifel.

Biologische Produkte bekomme ich beim Discounter wie LIDL und ALDI ebenso wie im Supermarkt. Ob die Produkte nach ökologischen Kriterien hergestellt wurden, kann ich beim Discounter und Supermarkt ebensowenig nachprüfen wie beim Biobauer.

Wer Lebensmittel und Bioerzeugnisse aus der Region einkaufen will, die nicht “industriell” erzeugt wurden, um die hiesigen Erzeuger zu unterstützen, der muss nun nicht unbedingt gleich zum zahlenden Mitglied eines Bioladens werden, “sich zum Laden bekennen”, wie der Biobauer es feinsinnig umschreibt. Sie kaufen ja auch nicht eine Kuh, wenn Sie mal ein Glas Milch trinken wollen. Zum Beispiel bietet REWE seit einiger Zeit Lebensmittel und Bioerzeugnisse aus der Region an, zu handelsüblichen Preisen und ohne Mitgliedschaft bei REWE selbstverständlich.

Bleiben Sie gesund!

Wie, das erfahren Sie hier…

Ab 1. Januar beträgt der Preis für einen Kubikmeter Abwasser 4,48 Euro. Grund für die Erhöhungen seien die gewaltigen finanziellen Belastungen, die die Stadt durch die Kanalerneuerungen tragen muss, heißt es in der Parlamentssitzung von 2009, in der die Homberger Parteifraktionen in seltener Einmütigkeit und fast enthaltungslos beschlossen haben, die Homberger Bürger weiter abzuzocken und die Gebühr für das Abwasser in mehreren Schritten anzuheben. Mit der Summe von 4,48 Euro liegt Homberg im Vergleich weit vorne: In Melsungen kostet der Kubikmeter Abwasser 2,15 Euro, in Fritzlar 2,90 Euro.

Als Mieter ist man nun in Homberg ganz blöde dran und man kann nur jedem raten, der sich mit dem Gedanken trägt, in Homberg ein Haus oder eine Wohnung zu mieten, einen großen Bogen um diese ungastliche Kreisstadt an der Efze zu machen. Erschließungsbeiträge, die eine Gemeinde z.B. für den Straßenbau erhebt, dürfen nicht auf die Mieter umgelegt werden. Erschließungkosten gelten als Teil der Investititionskosten für das Gebäudegrundstück.

In Homberg bezahlen die Mieter nun aber die Erschliessungskosten über die verbrauchsabhängigen Abwassergebühren mit. Finanzieren also über diesen Weg die Erschliessungskosten, die der Vermieter nicht auf die Mieter umlegen darf. Damit finanzieren sie dem Vermieter unzulässigerweise die Investitionskosten für sein Gebäudegrundstück.

Wo bleibt da die Gerechtigkeit? Wenn’s um’s raffen geht, dann sind sich alle Parteifraktionen einig, nur wenn man sich profilieren will, dann hackt man schon mal ein wenig nach den anderen, aber ernstlich weh tun will man sich natürlich nicht.

Es ist sicherliche kein Zufall, wenn gerade kurz nach Inkrafttreten der neuen Abwassergebühr in der Printausgabe der HNA – Nordhessens Frühstücksblättchen vom 4.1.10 dazu aufgerufen wird, die Verbraucher sollten nicht immer Wasser sparen.

Wie die Kasseler Gazette meldet, hat das Gruppenwasserwerk Fritzlar-Homberg in 2009 weniger Wasser abgegeben, als noch ein Jahr zuvor. Der Trend geht eindeutig zum geringeren Wasserverbrauch, stellt der Betriebsleiter des Gruppenwasserwerks fest.

Nun geht der Appell an die Bürger, mit dem Wasser nicht zu geizig umzugehen, denn das Wasser, nach Gebrauch auch Abwasser genannt, wird dringend gebraucht um die Kanalisation zu reinigen. Es bestehe keine Notwendigkeit, Wasser zu sparen, denn Wasser fließe in der Region aus schier unerschöpflichen Quellen, verlautet aus dem Gruppenwasserwerk.

Das neue Jahr geht aber verdammt schnell rum, man könnte meinen heute sei bereits der erste April! Soll man nicht mit den Ressourcen der Natur sparsam und pfleglich umgehen? Man verschweigt in dem Beitrag die drastische Erhöhung der Abwassergebühr für die Homberger Bürger geflissentlich, schliesslich soll ja der Bürger auf seine Kosten die Rohrleitungen des Gruppenwasserwerks durchspülen – für 6,34 Euro pro Kubikmeter Wasser und Abwasser.

Geht’ s denn noch?

Es wird sich auch in 2010 in Homberg nichts ändern, die Bürger werden genauso für dumm verkauft, wie in 2009 und vorher.

Homberg’s neue Kleider

Die Stadt Homberg hat sich schon mal selbst beschert. Pünktlich mit der Eröffnung des diesjährigen Clobesmarktes auf dem Marktplatz ging die neue Homepage der Stadt an den Start. Ein neues ansprechendes und aktuelles Outfit, ok, nicht so spartanisch wie bisher gewohnt, doch insgesamt nicht mehr als alter Wein in neuen Schläuchen.

So ist in der Vorburg auf dem Schloßberg noch immer eine “Gasstätte” eingerichtet. Das fehlende “t” muss sich in den Irrwegen des Rathauses besonders gut versteckt haben.

Schade, dass der Webmaster anscheinend noch nichts von “RSS” gehört hat. Nein, das ist nicht die Raumstation im Weltall, die heisst “ISS”. RSS steht für “Really Simple Syndication”, hier handelt es sich um ein plattform-unabhängiges auf XML basierendes Format, entwickelt um Nachrichten und andere Webinhalte auszutauschen. Als Nutzer eines RSS-Readers kann man RSS-Dateien lesen und so Änderungen einer Website verfolgen. Dazu müsste die Webseite allerdings auch regelmäßig aktualisiert werden, bislang hatte man da ja so seine Probleme.

Als Ansprechperson beim Kyffhäusermuseum in der Bergstrasse 13 – Hombergs Militaria-Sammlung – wird als Ansprechpartner für Auskunft und Führungen Herr Günter Braun genannt. Leider steht Herr Braun schon länger aus gesundheitlichen Gründen dazu nicht mehr zur Verfügung

Das Mühlenmuseum in der Ziegenhainer Strasse, so steht’s auf der neuen Homepage geschrieben, soll täglich (Dienstag-Sonntag) von 11.30-17.00 Uhr geöffnet haben. Den Weg kann man sich sparen, selbst die Betreiber der Hohlebachmühle wissen davon nichts. Frei erfunden, das alles von den Homberger Homepage-Machern. Ich weiss nicht, was man denen in den Kaffee getan hat, gesund kann das nicht gewesen sein, da ist von einem Biergarten die Rede, der nicht existiert. Auch den aufgeführten Ansprechpartner gibt es seit über einem Jahr nicht mehr.

Man müsste bis vier zählen können…

Hinter dem Link “Neue Vielfalt im Stadtpark” verbirgt sich sonderbares:

Schade um die kranke Rotbuche auf dem Alten Friedhof. Anfang November wurde die große Buche gefällt.

Vier neue Bäume zieren den Stadtpark. Sie sind der Ersatz für eine Rotbuche, einer der größten Bäume des Parks, die im November gefällt werden musste…Drei von ihnen sind bereits gesetzt.

Da hat das Weinfest aber lange nachgewirkt.

Man wird sicherlich beim intensiven Stöbern auf der Website weiter fündig werden, doch das sollte eigentlich Sache des Webmasters sein.

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