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Homberg’s neue Kleider

Die Stadt Homberg hat sich schon mal selbst beschert. Pünktlich mit der Eröffnung des diesjährigen Clobesmarktes auf dem Marktplatz ging die neue Homepage der Stadt an den Start. Ein neues ansprechendes und aktuelles Outfit, ok, nicht so spartanisch wie bisher gewohnt, doch insgesamt nicht mehr als alter Wein in neuen Schläuchen.

So ist in der Vorburg auf dem Schloßberg noch immer eine „Gasstätte“ eingerichtet. Das fehlende „t“ muss sich in den Irrwegen des Rathauses besonders gut versteckt haben.

Schade, dass der Webmaster anscheinend noch nichts von „RSS“ gehört hat. Nein, das ist nicht die Raumstation im Weltall, die heisst „ISS“. RSS steht für „Really Simple Syndication“, hier handelt es sich um ein plattform-unabhängiges auf XML basierendes Format, entwickelt um Nachrichten und andere Webinhalte auszutauschen. Als Nutzer eines RSS-Readers kann man RSS-Dateien lesen und so Änderungen einer Website verfolgen. Dazu müsste die Webseite allerdings auch regelmäßig aktualisiert werden, bislang hatte man da ja so seine Probleme.

Als Ansprechperson beim Kyffhäusermuseum in der Bergstrasse 13 – Hombergs Militaria-Sammlung – wird als Ansprechpartner für Auskunft und Führungen Herr Günter Braun genannt. Leider ist Herr Braun schon länger aus gesundheitlichen Gründen dazu nicht mehr in der Lage.

Das Mühlenmuseum in der Ziegenhainer Strasse, so steht’s auf der neuen Hompage geschrieben, soll täglich (Dienstag-Sonntag) von 11.30-17.00 Uhr geöffnet haben. Den Weg kann man sich sparen, selbst die Betreiber der Hohlebachmühle wissen davon nichts. Frei erfunden, das alles von den Homberger Homepage-Machern. Ich weiss nicht, was man denen in den Kaffee getan hat, gesund kann das nicht gewesen sein, da ist von einem Biergarten die Rede, der nicht existiert. Auch den aufgeführten Ansprechpartner gibt es seit über einem Jahr nicht mehr.

Man müsste bis vier zählen können…

Hinter dem Link „Neue Vielfalt im Stadtpark“ verbirgt sich sonderbares:

Schade um die kranke Rotbuche auf dem Alten Friedhof. Anfang November wurde die große Buche gefällt.

Vier neue Bäume zieren den Stadtpark. Sie sind der Ersatz für eine Rotbuche, einer der größten Bäume des Parks, die im November gefällt werden musste…Drei von ihnen sind bereits gesetzt.

Da hat das Weinfest aber lange nachgewirkt.

Man wird sicherlich beim intensiven Stöbern auf der Website weiter fündig werden, doch das sollte eigentlich Sache des Webmasters sein.

Das Wahrzeichen Hombergs ist anscheinend eine variable Größe. Auf der Homepage des Burgberg-Restaurants wird die Höhe des Schloßbergs mit 295 Metern über NN angegeben. Auf der Wikipedia-Seite ist er immerhin schon 355 Meter hoch.

Aus dem Bildband von Lothar Eder und Edgar Wenzel über Homberg aus dem Jahre 1973 geht hervor, dass der Schloßberg tatsächlich 377 Meter hoch ist. So hat man es auch auf die Hompage der Stadt Homberg übernommen. Dies ist wohl die richtige Höhenangabe zum Schloßberg.

Allerdings sollte man schon wissen wie hoch der Schloßberg ist wenn man dort ein Restaurant führt.

Die Schweinegrippe breitet sich aus, auch in Homberg. Da stellt sich die Frage, soll man sich impfen lassen oder nicht?
Wie gefährlich ist die Schweinegrippe oder ist der Impfstoff noch gefährlicher?

Mehr darüber hier…

Am 24.November 2008 also vor einem Jahr beschloss das Homberger Stadtparlament, die obere Westheimer Straße als Fußgängerzone zu belassen, dafür aber die Marktgasse zu öffnen, so dass über die Bischofstraße und Marktgasse der Marktplatz befahren werden kann. Zwischen der Wasserrinne des Marktplatzes und der Fahrspur soll eine Parkspur mit sechs Stellflächen mit einer Parkerlaubnis für eine Stunde eingerichtet werden.

Nach ausgiebiger Diskussion zwischen den einzelnen Fraktionen kam man u. a. zu folgendem (faulen) Kompromiss:

- die Öffnung der Marktplatzzufahrt ist befristet bis Ende März 2009
- der Marktplatz darf nur in Schrittgeschwindigkeit befahren werden und bekommt den Status einer verkehrsberuhigten Zone

Die Mehrheit des Parlaments votierte für diesen Kompromiss.

Erwartungsgemäß hat dann die Homberger Tigerentenkoalition (CDU/FDP) am 19.03.09 mehrheitlich für die Beibehaltung dieser Verkehrsführung gestimmt, mit der Einschränkung „vorübergehend.“ Man wolle im Sommer 2009 den Verkehr beobachten um weitere Erfahrungen zu sammeln. Der eine Part der Tigerentenkoalition, die FDP gab zu, den „Stein der Weisen“ noch nicht gefunden zu haben, man müsse auch sehen, wie sich das auf die „Außengastronomie“ auswirkt.

Auch ich war von der gefunden Lösung angetan und schrieb:

Vielleicht sollten man die jetzige Lösung doch mal bis zum Herbst so belassen und in der Zwischenzeit untersuchen, wie sich die Situation in der Innenstadt geändert hat. Dazu gehört allerdings mehr, als nur zu fragen ob sich der Umsatz in knapp drei Monaten geändert hat. Das alles könnte z. B. im Rahmen einer Projektwoche durch eine Schule durchgeführt werden. Erst wenn die Ergebnisse vorliegen sollte man entsprechende Entscheidungen treffen, die man mit dem Umfrageergebnis auch erklären und den Bürgern vermitteln kann.

Der Sommer ist vorbei, die „Außengastronomie“ auf dem Marktplatz hat die Sonnenschirme und den Gartenpavillion wieder eingepackt und die indischen Fächerpalmen frostsicher verstaut. Der Pizzabäcker vom Marktplatz kann sich wieder dem Pizzaausfahren widmen, was er arroganterweise während der Sommermonate eingestellt hatte.

Apropo „Außengastronomie“: Darunter stelle ich mir etwas anderes vor als Fastfood von Pizza, Döner und Fisch. Da reißt auch ein Eiscafe nicht den Hering vom Teller, obwohl der Döner am Marktplatz echt lecker schmeckt. Ein wenig Abwechselung im gastronomischen Angebot hätte jedoch nichts geschadet.

Um so leichter hat es nun die FDP, deren Stadtrat mit dem Auto fast bis in die Bäckerei auf dem Marktplatz fahren kann um sich seine Schrippen zu holen. Schwer wird es nicht sein zu erurieren, ob die Marktplatzöffnung auf Schleichwegen säckeweise Kohle in die Kassen der Gastronomen und der anderen Innenstadtkaufleute gespült hat. Liegen die Ergebnisse der gesammelten Erfahrungen nun vor? Dann wird es ja nicht schwer sein, diese den Bürgern entsprechend zu vermitteln. Es wird nun Zeit!!

Doch da werden die Bürger wohl noch lange warten müssen. Ich denke mal, dass alles nur Augenwischerei ist. Vordringliches Anliegen war wohl eher, den ansässigen Kaufleuten in der Innenstadt das Parken vor den Geschäften zu ermöglichen. Irgendwann, wenn Gras darüber gewachsen ist, dass der Bürgermeister in seiner einzigen Weihnachtsansprache 2007 versprochen hatte, dass, im Falle seiner Wiederwahl, die Fußgängerzone erhalten bleibt, wird auch die obere Westheimerstrasse wieder für den Autoverkehr freigegeben werden und der Poller für immer in der Erde verschwinden.

Es ist ruhig geworden um das Mitgliederladen-Projekt des Biobauern. Heute eröffnet der REWE-Markt in Homberg nach der Erweiterung neu. Integriert ist auch der Landmarkt mit Qualität von hessischen Direktvermarktern und Partnern aus der Region.

Da sollte sich der Biobauer zweimal überlegen, ob es noch Sinn macht, einen Mitgliederladen auf dem Marktplatz zu eröffnen.

Umwidmung beschlossen

Lang hat’s gedauert, bis sich die Homberger Stadtverordneten dazu durchringen konnten den Alten Friedhof endlich umzuwidmen. Am Donnerstag beschloss das Parlament die Umwidmung. Nun sucht man nach einem Namen für den „Stadtpark“ der keiner ist und nie einer werden wird.

Das Wort Park bezeichnet nach den Regeln der Gartenkunst gestaltete größere Grünflächen, die der Verschönerung und der Erholung dienen. Davon ist das Gelände an der Drehscheibe weit entfernt. Erholung auf den versifften Bänken neben überquellenden Papierkörben zu finden, ist nicht jedermanns Sache. Bilder hochladenGartenkunst scheint dem Homberger Oberstadtgärtner ein Fremdwort zu sein. Dem liegt eher das planlose Hantieren mit der Heckenschere, wie hier eindeutig zu sehen ist. Übrigens gehört der marode Zaun der Stadt Homberg.

Nachdem in der letzten Zeit bekannt wurde, dass der neue Schweinegrippe-Impfstoff erhebliche Nebenwirkungen verursachen kann, beteiligen sich die Bundesminister und Kanzlerin Merkel nicht am demnächst laufenden Großversuch am deutschen Volk. Für Merkel und Co. gibt es einen „Komfortimpfstoff“ der Fa. Baxter, der keinen Wirkungsverstärker enthält, der für die auftretenden Nebenwirkungen verantwortlich sein soll.

Soweit geht die Liebe unserer Regierung zum deutschen Volk nun doch nicht, dass die sich mit dem Impfstoff für’s gemeine Volk impfen lassen!

Mehr darüber hier….

Verschlimmbesserung

Unter dieser Webadresse testen die Homberger Homepagemacher nun schon geraume Zeit ihre in einem dezenten rapsgelb gehaltene Webpräsentation.

Eigentlich kann man sie im jetzigen Zustand nur als Verschlimmbesserung bezeichnen.

Wussten Sie, dass es auf dem Homberger Schlossberg neuerdings Gas gibt? Jaha, steht hier:

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Homberg scheint inzwischen auch ganz nahe an die Autobahn A7 gerückt sein:

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500 m zur Anschlußstelle A7? Mir ist immer so als wären es 5 Kilometer.

Mit den Entfernungen scheint es der Webmaster nicht so zu haben. Ich weiß ja nun nicht, welche Strecke er von Homberg nach Kassel-Calden fährt, um auf 45 Kilometer zu kommen, womöglich war er noch nie in Calden gewesen. Nach 45 Kilometern ist er gerade mal irgendwo in Kassels Innenstadt, jedoch nicht in Kassel-Calden am Flughafen. Bis dahin sind es laut Falk-Routenplaner satte 64 Kilometer.

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Auch sonst wird auf der Website ziemlich hochgestapelt, aber das ist man ja unter der Egide des Homberger Bürgermeisters gewöhnt – mehr scheinen als sein eben.

Hier würde ich allerdings nachbessern und die drei Homberger Partnerstädte Bridgewater, Stolin und Fresnes unbedingt um eine vierte Stadt ergänzen – Serfaus – mit städteeigenem Rückholservice durch erfahrene Bedienstete der Stadt Homberg, die diesen Service jedenfalls Mitgliedern der kommunalen Tigerentenkoalition zur Verfügung stellt.

Homberg im Internet

Bilder hochladen In der heutigen Zeit stellt eine repräsentative Website zum großen Teil die Visitenkarte einer Stadt dar. Ob man davon in Homberg schon mal etwas gehört hat, das entzieht sich meiner Kenntnis. Doch von einer attraktiven und einladenden Webpräsentation ist die Website der Kreisstadt des Schwalm-Eder-Kreises weit entfernt, wie man hier unschwer erkennen kann.

Vielleicht sollte man mal einen Blick in’s Arbeitszimmer des Webmasters werfen.

Sauber aufgewischt

Der Homberger Hinspgucker hat mal eben seinen Blog nass durchgefeudelt:

Durch eine technische Störung waren die Beiträge und Kommentare nicht mehr erreichbar. Jetzt ist der Stand vom 9. September wieder hergestellt. Die zwischenzeitlichen Beiträge werden wieder eingestellt. Die Kommentare sind leider verloren.

Mehr darüber gibt es hier….

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