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Es ist ruhig geworden um das Mitgliederladen-Projekt des Biobauern. Heute eröffnet der REWE-Markt in Homberg nach der Erweiterung neu. Integriert ist auch der Landmarkt mit Qualität von hessischen Direktvermarktern und Partnern aus der Region.

Da sollte sich der Biobauer zweimal überlegen, ob es noch Sinn macht, einen Mitgliederladen auf dem Marktplatz zu eröffnen.

Umwidmung beschlossen

Lang hat’s gedauert, bis sich die Homberger Stadtverordneten dazu durchringen konnten den Alten Friedhof endlich umzuwidmen. Am Donnerstag beschloss das Parlament die Umwidmung. Nun sucht man nach einem Namen für den „Stadtpark“ der keiner ist und nie einer werden wird.

Das Wort Park bezeichnet nach den Regeln der Gartenkunst gestaltete größere Grünflächen, die der Verschönerung und der Erholung dienen. Davon ist das Gelände an der Drehscheibe weit entfernt. Erholung auf den versifften Bänken neben überquellenden Papierkörben zu finden, ist nicht jedermanns Sache. Bilder hochladenGartenkunst scheint dem Homberger Oberstadtgärtner ein Fremdwort zu sein. Dem liegt eher das planlose Hantieren mit der Heckenschere, wie hier eindeutig zu sehen ist. Übrigens gehört der marode Zaun der Stadt Homberg.

Nachdem in der letzten Zeit bekannt wurde, dass der neue Schweinegrippe-Impfstoff erhebliche Nebenwirkungen verursachen kann, beteiligen sich die Bundesminister und Kanzlerin Merkel nicht am demnächst laufenden Großversuch am deutschen Volk. Für Merkel und Co. gibt es einen „Komfortimpfstoff“ der Fa. Baxter, der keinen Wirkungsverstärker enthält, der für die auftretenden Nebenwirkungen verantwortlich sein soll.

Soweit geht die Liebe unserer Regierung zum deutschen Volk nun doch nicht, dass die sich mit dem Impfstoff für’s gemeine Volk impfen lassen!

Mehr darüber hier….

Verschlimmbesserung

Unter dieser Webadresse testen die Homberger Homepagemacher nun schon geraume Zeit ihre in einem dezenten rapsgelb gehaltene Webpräsentation.

Eigentlich kann man sie im jetzigen Zustand nur als Verschlimmbesserung bezeichnen.

Wussten Sie, dass es auf dem Homberger Schlossberg neuerdings Gas gibt? Jaha, steht hier:

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Homberg scheint inzwischen auch ganz nahe an die Autobahn A7 gerückt sein:

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500 m zur Anschlußstelle A7? Mir ist immer so als wären es 5 Kilometer.

Mit den Entfernungen scheint es der Webmaster nicht so zu haben. Ich weiß ja nun nicht, welche Strecke er von Homberg nach Kassel-Calden fährt, um auf 45 Kilometer zu kommen, womöglich war er noch nie in Calden gewesen. Nach 45 Kilometern ist er gerade mal irgendwo in Kassels Innenstadt, jedoch nicht in Kassel-Calden am Flughafen. Bis dahin sind es laut Falk-Routenplaner satte 64 Kilometer.

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Auch sonst wird auf der Website ziemlich hochgestapelt, aber das ist man ja unter der Egide des Homberger Bürgermeisters gewöhnt – mehr scheinen als sein eben.

Hier würde ich allerdings nachbessern und die drei Homberger Partnerstädte Bridgewater, Stolin und Fresnes unbedingt um eine vierte Stadt ergänzen – Serfaus – mit städteeigenem Rückholservice durch erfahrene Bedienstete der Stadt Homberg, die diesen Service jedenfalls Mitgliedern der kommunalen Tigerentenkoalition zur Verfügung stellt.

Homberg im Internet

Bilder hochladen In der heutigen Zeit stellt eine repräsentative Website zum großen Teil die Visitenkarte einer Stadt dar. Ob man davon in Homberg schon mal etwas gehört hat, das entzieht sich meiner Kenntnis. Doch von einer attraktiven und einladenden Webpräsentation ist die Website der Kreisstadt des Schwalm-Eder-Kreises weit entfernt, wie man hier unschwer erkennen kann.

Vielleicht sollte man mal einen Blick in’s Arbeitszimmer des Webmasters werfen.

Sauber aufgewischt

Der Homberger Hinspgucker hat mal eben seinen Blog nass durchgefeudelt:

Durch eine technische Störung waren die Beiträge und Kommentare nicht mehr erreichbar. Jetzt ist der Stand vom 9. September wieder hergestellt. Die zwischenzeitlichen Beiträge werden wieder eingestellt. Die Kommentare sind leider verloren.

Mehr darüber gibt es hier….

Milchpilz und Petticoat

Am Samstag, den 10. Oktober wird in Homberg die Zeit zurückgedreht. Leider allerdings nur in der Stadthalle und nur für ein paar Stunden.

Unter dem Motto „Eine Reise durch die 50er und 60er Jahre“ präsentiert der Homberger Kulturring e.V. eine Mischung aus Moderation, Show und Musik aus jener Zeit. Angeschlossen ist eine kleine Ausstellung mit Möbeln, Oldtimern und Gebrauchsgegenständen aus dieser Zeit. Interessant ist sicherlich die umfangreiche Bilderausstellung.

Wer gerne in lukullischen Erinnerungen schwelgen möchte, der kommt mit Speisen und Getränken im Stil der 50er und 60er Jahre nicht zu kurz.

Beginn der Show ist um 19.30 Uhr, Einlaß bereits ab 17.30 Uhr.

Zur Einstimmung auf den tollen Event empfehle ich schon mal die entsprechende Musik bei Memoryradio. (Klick oben rechts auf WinAmp oder MediaPlayer.)

Übrigens, Heinz Erhard ist für den Event des Homberger Kulturring e.V. nochmal auferstanden und hat sein Kommen zugesagt, steht jedenfalls im Veranstaltungskalender der Homberger Webpräsentation:

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Da darf man echt gespannt sein und dann sind die 12,00 Euro Eintritt an der Abendkasse auch gut angelegt.

In der Zeit vom 13.Oktober bis 21.OKtober veranstaltet der Homberger Bürgermeister wieder die traditionelle Herbstwanderung einen „Herbst“-Begang durch die Homberger Kernstadt. Der Stadtchef freut sich schon auf die Begegnung mit den Bürgern.

Los gehts am Dienstag den 13. Oktober. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr vor dem Denkmal des Landgrafen Philipp auf dem Marktplatz. Von da geht es dann zur Bergstraße, Bischofstraße, Enge Gasse, Entengasse, Hochzeitsgasse, Holzhäuser Straße, Kirchgasse, Kirchplatz, Kreuzgasse, Kurze Gasse, Marktgasse, Marktplatz, Mauergasse, Pfarrstraße, Rathausgasse, Salzgasse, Untergasse, Webergasse, Westheimer Straße.

Am Mittwoch, den 14. Oktober startet der Bürgermeister seinen Rundgang um 10.00 Uhr am Fußgängerüberweg beim Burghotel, bzw. um 11.30 am Kindergarten Katterbach. Vorbei am Holzhäuser Tor, Am Mühlenberg, Am Neuen Tor, Am Pulverturm, An der Mauer, Freiheiter Straße, Hinter der Mauer, Hospitalstraße, Konrad-Muth-Straße, Lange Straße, Lichteweg, Martinweg, Merianstraße, Schwenkenweg, St. Nikolausplatz, Wallstraße, Wilh.-Dillich-Straße.

Am Montag, den 19. Oktober wartet der Bürgernmeister um 14.00 Uhr am Alten Amtsgericht. Von dort werden dann folgende Straßen „bewandert:“
Hans-Staden-Allee, Obertorstraße, Rabengasse, Melsunger Straße, Mörshäuser Straße, Auf der Scheibe, Mosheimer Straße, Erlebrunnenweg, Hausbrunnenweg, Parkstraße, Haingasse.

Dienstag, den 20. Oktober, Treffen um 10.00 Uhr an der Friedhofskapelle. Von da aus geht es dann zu den Straßen Am Schloßberg, Am Hang, Adolf-Kolping-Weg, Mardorfer Weg, Sudetenweg, Kasseler Straße, Auf der Sandkaute, Feldrain, Brandenburger Straße, Basthauptweg, Mühlhäuser Straße, Memelweg, Neißeweg, Oderweg, Ostpreußenweg, Pommernweg.

Am Mittwoch, den 21. Oktober, dem letzten Tag der ausgedehnten Kernstadttour trifft man sich um 10.00 Uhr auf dem Parkplatz der Firma Opel-Ulrich. Etappenziel ist um 11.30 Uhr das Ev. Gemeindehaus am Bindeweg. Danach folgen Engelhard-Breul-Straße, Gartenweg, Grüner Weg, Heckenrosenweg, Im Kornfeld, Am Steinbruch, Kortrockweg und Ludwig-Mohr-Straße.

Dann mal frohes Wandern und ein kräftiges Serf-aus.

Vorher – nachher

Gestern war Tag der Land und Forstwirtschaft am Stadion in Homberg Der Tag stand unter dem Motto „Kohl mit Köpfchen.“

Ich dachte ja bis zuletzt, der Homberger Milchbauer würde einen Milchsee mit besonderen Attraktionen bieten, das hat er sich anscheinend doch nicht getraut.

Derjenige aber, der die Serviervorschläge für Lammkoteletts und Lammschulter direkt am Gatter für die Schafe platziert hat, muss ein echter Schafskopf gewesen sein.

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Preiseraten beim Biobauer

Am letzten Samstag war Preiseraten am Stand beim Biobauer auf dem Marktplatz. Ausser an einer grünen Kiste mit ein paar einsamen Kasseler Strünkchen war am gesamten Warenangebot keine Preisauszeichnung noch irgend eine andere Beschriftung vorhanden. Nada – Nichts.

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Somit war auch nicht ersichtlich, ob dort überhaupt Bioware, z. B. von Bioland, aus welchem Herkunftsland und welche Handelsklassen angeboten wurden. Die Informationen für den Verbraucher, ob die Produkte bio oder konventionell sind, fehlten völlig. Die Verbraucher müssen jedes Produktetikett genau lesen können, um zu wissen, was sie kaufen. Grundsätzlich hätte in den grünen Kisten auch konventionelle Ware vom Discounter sein können.

Vielleicht sollte sich der Biobauer mal die Preisabgabenverordnung ansehen, die eindeutig besagt:

§ 1 Grundvorschriften

(1)Wer Letztverbrauchern gewerbs- oder geschäftsmäßig oder regelmäßig in sonstiger Weise Waren oder Leistungen anbietet oder als Anbieter von Waren oder Leistungen gegenüber Letztverbrauchern unter Angabe von Preisen wirbt, hat die Preise anzugeben, die einschließlich der Umsatzsteuer und sonstiger Preisbestandteile zu zahlen sind (Endpreise). Soweit es der allgemeinen Verkehrsauffassung entspricht, sind auch die Verkaufs- oder Leistungseinheit und die Gütebezeichnung anzugeben, auf die sich die Preise beziehen. Auf die Bereitschaft, über den angegebenen Preis zu verhandeln, kann hingewiesen werden, soweit es der allgemeinen Verkehrsauffassung entspricht und Rechtsvorschriften nicht entgegenstehen.

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§ 2 Grundpreis

(1) Wer Letztverbrauchern gewerbs- oder geschäftsmäßig oder regelmäßig in sonstiger Weise Waren in Fertigpackungen, offenen Packungen oder als Verkaufseinheiten ohne Umhüllung nach Gewicht, Volumen, Länge oder Fläche anbietet, hat neben dem Endpreis auch den Preis je Mengeneinheit einschließlich der Umsatzsteuer und sonstiger Preisbestandteile unabhängig von einer Rabattgewährung (Grundpreis) in unmittelbarer Nähe des Endpreises gemäß Absatz 3 Satz 1, 2, 4 oder 5 anzugeben. Dies gilt auch für denjenigen, der als Anbieter dieser Waren gegenüber Letztverbrauchern unter Angabe von Preisen wirbt. Auf die Angabe des Grundpreises kann verzichtet werden, wenn dieser mit dem Endpreis identisch ist.

(2) Wer Letztverbrauchern gewerbs- oder geschäftsmäßig oder regelmäßig in sonstiger Weise unverpackte Waren, die in deren Anwesenheit oder auf deren Veranlassung abgemessen werden (lose Ware), nach, Gewicht, Volumen, Länge oder Fläche anbietet oder als Anbieter dieser Waren gegenüber Letztverbrauchern unter Angabe von Preisen wirbt, hat lediglich den Grundpreis gemäß Absatz 3 anzugeben.

(3) Die Mengeneinheit für den Grundpreis ist jeweils 1 Kilogramm, 1 Liter, 1 Kubikmeter, 1 Meter oder 1 Quadratmeter der Ware. Bei Waren, deren Nenngewicht oder Nennvolumen üblicherweise 250 Gramm oder Milliliter nicht übersteigt, dürfen als Mengeneinheit für den Grundpreis 100 Gramm oder Milliliter verwendet werden. Bei nach Gewicht oder nach Volumen angebotener loser Ware ist als Mengeneinheit für den Grundpreis entsprechend der allgemeinen Verkehrsauffassung entweder 1 Kilogramm oder 100 Gramm oder 1 Liter oder 100 Milliliter zu verwenden. Bei Waren, die üblicherweise in Mengen von 100 Liter und mehr, 50 Kilogramm und mehr oder 100 Meter und mehr abgegeben werden, ist für den Grundpreis die Mengeneinheit zu verwenden, die der allgemeinen Verkehrsauffassung entspricht. Bei Waren, bei denen das Abtropfgewicht anzugeben ist, ist der Grundpreis auf das angegebene Abtropfgewicht zu beziehen.

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Kann man glauben oder lassen.

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§ 4 Handel

(1) Waren, die in Schaufenstern, Schaukästen innerhalb oder außerhalb des Verkaufsraumes aufs Verkaufsständen oder in sonstiger Weise sichtbar ausgestellt werden, und Waren, die vom Verbraucher unmittelbar entnommen werden können, sind durch Preisschilder oder Beschriftung der Ware auszuzeichnen.

(2) Waren, die nicht unter den Voraussetzungen des Absatzes 1 im Verkaufsraum zum Verkauf bereitgehalten werden, sind entweder nach Absatz 1 auszuzeichnen oder dadurch, dass die Behältnisse oder Regale, in denen sich die Waren befinden, beschriftet werden oder dass Preisverzeichnisse angebracht oder zur Einsichtnahme aufgelegt werden.

Ich denke mal, eine ansprechende Warenpräsentation inklusive Beschriftung und saubere Behältnisse am Marktstand würden sich nicht nachteilig auf den Umsatz auswirken, aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung. Mein Lieblingsbiobauer ist dieser Anbieter nicht und wird er auch nicht werden.

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