Ich denke mal, Homberg ist wirklich nicht zu beneiden, nicht um seinen Bürgermeister und auch nicht um einen Landwirt und Stadtverordneten der CDU-Fraktion.
In der letzten Stadtverordnetenversammlung am 26.02.09 ging es u.a. um die Ausweisung neuer Gewerbefläche oberhalb der im Bau befindlichen Biogasanlage an der B254. Gegen die Ausweisung sprachen sich das Bündnis90/Die Grünen aus, [...]
Archiv für Februar 2009
Homberg – nicht beneidenswert
Veröffentlicht in Homberg-Hessentagsstadt 2008 am 28. Februar 2009 | 1 Kommentar »
Der Biobauer macht Druck
Veröffentlicht in Homberg-Hessentagsstadt 2008 am 23. Februar 2009 | 2 Kommentare »
Der Biobauer hat es eilig mit seinem Projekt Mitgliederladen und will „in ein persönliches Gespräch gehen.“ Demnächst werden wohl alle ernsthaft interessierten Personen und Kreise eine Einladung erhalten, die können sich dann gezielt über die Termine des Gesprächs informieren. Allerdings macht mich stutzig, warum nur interessierte Personen und Kreise eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch [...]
Ein Saustall in der Untergasse
Veröffentlicht in Homberg-Hessentagsstadt 2008 am 19. Februar 2009 | Kommentar schreiben »
Heute berichtet der Homberger Anzeiger über den „Saustall mit Geschichte“ in der Homberger Untergasse. Gemeint ist die „Alte Brauerei“ die an der Ecke zur Entengasse vor sich hin gammelt. Auch hier spielt eine Erbengemeinschaft eine Rolle, der völlig egal ist, wie sich das heruntergekommene Objekt auf das Aussehen und Image Hombergs auswirkt. Solange sich Immobilienbesitzer [...]
Mitgliederladen zur Marktplatzwiederbelebung?
Veröffentlicht in Homberg-Hessentagsstadt 2008 am 13. Februar 2009 | 5 Kommentare »
Zur Marktplatzwiederbelebung hat sich ein Biobauer etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Wenn es schon mit der normalen Vermarktung nicht klappt, soll nun ein Mitgliederladen das Geld bringen, möglichst risikofrei. Mindestens 200 Mitglieder, also Genossen, falls er überhaupt als Genossenschaft geführt wird, sollen das Startkapital für den Mitgliederladen bilden. Das soll dann so aussehen:
Zur Deckung der [...]
Vom Bock zum Gärtner
Veröffentlicht in Hessen à la carte am 11. Februar 2009 | Kommentar schreiben »
Da hat der ehemalige Landtagsabgeordnete Mark Weinmeister ja nochmal die Kurve gekriegt. Kaum dass er bei der Landtagswahl im Januar sein Mandat verloren und sich schon mit dem Gedanken getragen hatte, wieder ins Lehramt zu gehen, wurde er vom hesslichen Koch als Staatssekretär nach Wiesbaden beordert. Herr Weinmeister sieht das als eine spannende Aufgabe in [...]
Abend der Ideen…
Veröffentlicht in Homberg-Hessentagsstadt 2008 am 11. Februar 2009 | Kommentar schreiben »
…oder wie die HNA, das nordhessische Frühstücksblättchen, heute titelt: „Basar der Ideen.“
Wer schon mal auf einem richtigen Basar war, der war enttäuscht von der Veranstaltung der Ideenfindung für Hombergs Zukunft am Montag in der Stadthalle. Viel Neues gab’s da nicht, vieles ist schon bekannt und an anderen Stellen bereits zusammengetragen worden, zuletzt auf dem Herbstmarkt [...]
Essen und Trinken hält Leib und Partei zusammen
Veröffentlicht in Homberg-Hessentagsstadt 2008 am 10. Februar 2009 | 1 Kommentar »
Schlägt man heute Morgen die HNA auf, dann konnte man Gefahr laufen einen erhöhten Blutfett- und Cholesterinspiegel zu bekommen. Das nordhessische Frühstücksblättchen berichtet vom Schlachteessen der Homberger CDU in Allmuthshausen. Im Gasthaus Hepe wurde in bewährter Qualität mächtig aufgefahren, Wurstesuppe, Rippchen, Wellfleisch und andere Schmeckewöhlerchen vom Schwein.
Zwischen Wurstesuppe und Wellfleisch ging’s dann auch um [...]
Am Ende
Veröffentlicht in Über'n Tellerrand geschaut am 8. Februar 2009 | Kommentar schreiben »
Märklin ist entgleist, d. h. Märklin ist pleite, am Ende. Das geht mir schon sehr nahe. Habe ich doch fast meine gesamte Kindheit mit Märklin verbracht, Märklin Metallbaukästen, Märklin Elex-Baukästen. Nicht zu vergessen die große Märklin Eisenbahnanlage mit -zig Metern Gleisen, Weichen und mehreren Loks. Eine davon steht bei mir auf dem Schreibtisch, sozusagen stellvertretend [...]
Klotz – der 3. Akt
Veröffentlicht in Homberg-Hessentagsstadt 2008 am 5. Februar 2009 | Kommentar schreiben »
Weiter geht’s in der Wiederholungsfortsetzungsserie über die Bemühungen zur parteipolitisch konformen Beseitigung der Fussgängerzone in der oberen Westheimer Strasse. Wie die Werbepostille „Homberger-Anzeiger“ in der letzten Ausgabe, also von gestern, wieder aufwärmte, führte der City-Guru Christian Klotz vor ein paar Monaten aus, „Fußgängerzonen dürften nicht größer sein als ein Zentimeter pro Einwohner.“ Herausstellen will [...]
Über dieses Blog
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MarktPlatz
Wie ein Biobauer sein unternehmerisches Risiko minimieren will
Zur Wiederbelebung des Homberger Marktplatzes hat sich ein Biobauer etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Wenn es schon mit der normalen Vermarktung seiner regionalen Erzeugnisse auf dem Marktplatz bisher nicht klappte, soll nun ein Bio-Mitgliederladen das Geld bringen, möglichst risikofrei.
Das führt dazu, dass der Laden in erster Linie die elitäre Käuferschicht Hombergs bedienen wird, also die, die sich eine Zwangsbindung an den Laden leisten wollen und können. Doch leider bleiben dann die Bürger mit kleinem Einkommen in der Innenstadt aussen vor, die weiterhin keine Möglichkeit haben, auf dem Homberger Marktplatz regionale Erzeugnisse kaufen zu können, es sei denn sie bezahlen als Nichtmitglied einen saftigen Aufschlag von 20-50%. Man muss schon eingefleischter Ökofreak sein, denn eine Mitgliedschaft lohnt sich erst ab einem monatlichen Einkauf von 60 Euro. Welche Rentner und Bezieher kleiner Einkommen können sich das leisten? Da will eine Mitgliedschaft gründlich überlegt sein.
Ich hoffe mal, die Homberger Bürger sind nicht so dumm, sich bei dem Projekt "Mitgliederladen auf dem Marktplatz" einzukaufen, um damit einen Teil ihrer freien Kaufentscheidung aufzugeben.
Mehr darüber bei:
Mitgliederladen zur Marktbelebung
Biobauer macht Druck
Sandmännchen kommt geschlichen
Bio, die Lizenz zur Abzocke?
Neues vom MitgliederladenWissenswertes über Bio
Aus Dem Rathaus
Abgespeist
Dreiste Werbelügen der Nahrungsmittelindustrie
"Der Goldene Windbeutel" - die Wahl zur dreistesten Werbelüge.
Generics & bunte Pillen
"Beipackzettel verstehen"
Hat Ihnen Ihr Arzt ein Medikament verordnet? Zuhause lesen Sie dann in der Gebrauchsinformation des Medikaments z. B. "3x tägl. 20 Tropfen in warmem Wasser einnehmen".
Bevor Sie nun aber gleich ein warmes Bad einlassen und sich mit Teelöffel und Medikamentenflasche ins Wasser begeben, lesen Sie lieber erst mal hier nach:
"Virtualer Beipackzettel"-
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